Ich lebe in meiner eigenen Welt
Ab und zu verlasse ich sie
Um die Realität nachzuvollziehen
Doch zumeist verschließe ich mich
Und ziehe mich zurück
Dorthin wo ich mir meines
Gesamten Tuns und Handelns
Bewusst bin wo ich ungestört
Meine Gedanken entfalten
Und meine Träume leben kann
Denn ich weiß dass mich
Dort niemand stört und dass
Dort meine Schaffenskraft
Und mein Lebensgefühl am
Stärksten sind
Leider bringt dies auch
Einsamkeit mit sich denn
Bisher ist es mir nicht
Gelungen diese Welt mit
Jemandem zu teilen
Vielleicht ist es eine Besonderheit
Vielleicht aber nur eine
Grausamkeit meiner selbst
Die mich dazu verdammt
In anderen Sphären zu denken
Zu sehen und zu fühlen
Ich weiß es nicht
Doch oft frage ich mich
Ob das eigentliche Leben
Nicht an mir vorüberzieht
So versunken ich in meine
Träume und Phantasien bin
Ich habe etwas was andere
Nicht haben doch was nützt
Mir all das Schöne Einzigartige
Wenn ich niemanden daran
Teilhaben lassen kann
16. März 1998
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