Ein Wassertropfen
glitzert scheu freundlich
nur für einen Augenblick
perlt dann von meiner
Haut ab um sich
in der Unendlichkeit zu verlieren...
eine deiner Tränen
benetzt meine Wange
genießt die Wärme
für eine Weile
taucht dann zwischen
den Härchen hindurch
in meine Haut
vermischt sich
im Innern mit
den Fluten meines Lebens
wandert durch die
Straßen meines Körpers
bis sie in mein
Herz gelangt
wohin sie ihre
Traurigkeit verpflanzt
meine Seele schließt
sich um dein Gefühl
nimmt es in sich auf
um es als ihr Eigen
anzuerkennen
mit dir zu fühlen
und zu teilen
was du jetzt nicht
mehr allein tragen musst
du bist ein Teil
von mir geworden
in all den Stunden
die ich bei dir war
deine Augen haben
sich mir anvertraut
ich schließe dich
in meine Arme
auch wenn du
weit bist in
Raum und Zeit
was spielt es für
eine Rolle jetzt da
wir wissen
dass Liebe selbst
Ewigkeiten überdauert
und keine Grenzen kennt...
19. Oktober 1998
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