Ein Meer von Tränen
Nach all der Zeit
Und darin spiegelt sich
Das Mondlicht deiner Augen
Wimpern wie schwarze Schatten
Glitzernde Kristalle wie Tau darin
Der Schwan schmiegt sich
An die rote Rose
Die inmitten des Meeres wächst
Sie blüht auf
Schüttelt die Wassertropfen ab
Zeigt ihre volle Schönheit
Beugt sich nieder um die
Tränen von meinen Augen zu küssen
Und ich spüre wie
Der Winter von mir abfällt
Und die Sonne in
Meinem Herzen beginnt zu leuchten
Ihre Strahlen gleich deinen Fingern
Streicheln zärtlich meine Wangen
Zaubern ein Lächeln
Auf meine Lippen
Das die Traurigkeit verscheucht
Deine Seele in meinen Armen
Meine in deinem Herzen
Die Einsamkeit verlässt uns
Wir leben unseren Traum
Gefangen von all dem Gefühl
Das mit der Zeit in uns
Gewachsen ist doch wir
Betrachten uns nicht als Gefangene
Jenes Gefühl ist ein wundervolles
Geschenk wie ein Goldregen
Der auf uns niederprasselt
Wie warmer Sommerregen den Kummer
Der Vergangenheit wegspült
Um uns die Zukunft in
Die Hände zu legen
Die Rose hat keine Stacheln
Und wir sind frei
Deine Hand in meiner
Warten wir auf den Sonnenuntergang
Der unsere Herzen vereint
Und uns das Leben wiedergibt
Das in unserem Meer versinkt
Um dort eine neue Gestalt anzunehmen
Tränen trocknen
16. Oktober 1998
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