Zauberer der Stille
Weil du dorthin gehst
Wohin niemand geht
Weil du ein Künstler bist
Der von seinen unglaublichen
Fähigkeiten selbst nichts
Weiß weil du jenseits
Der Welt lebst
Wie ein Geist umherirrst
Ohne dein Zuhause zu finden
Weil du derjenige bist
Der mein Herz berührt
Weil du Dinge vermagst
Die keiner vermag
Und es nicht einmal weißt
Weil du einfach
Großartig bist
Einzigartig und Träume
Hast die die meisten
Von uns schon
Vergessen haben
Weil du eine verlorene
Seele bist ständig
Auf der Suche
Und auf jemanden
Wartest der dich
Versteht und
Die Sehnsucht
In deinem Herzen
Mit dir teilt
Weil du ohne
Worte sprichst
Weil deine Augen
Erfüllt sind mit
Trauer und Leidenschaft
Mit immensem Schmerz
Den keiner außer
Dir selbst ermessen
Kann und weil
Du viel mehr
Kannst als du denkst
Weil du das
Geheimnis in dir
Nicht kennst und
Deine Gefühle leuchten
Wie der klarste Kristall
Weil ich in deinen
Augen lesen kann
Was du vor mir
Zu verbergen suchst
Weil ich dein
Leid spüren kann
Als wäre es mein eigenes
Weil du die
Macht hast träumen
Zu lassen und
Mich in Welten
Führst die nie
Zuvor jemand betrat
Weil du ein
Kind bist und
Dennoch weise
Traumtänzer in
Der Melodie
Deines Herzens
Weil du nicht
Weinen kannst
Und dein Herz
Blutet weil deine
Seele sich in
Der Unendlichkeit
Verliert
Die Güte und
Zärtlichkeit in deinen
Augen unermesslich
Ist und du
Trotz allen Leugnens
Nichts mehr ersehnst
Als Liebe
Doch deine Angst
Verschließt dich
In dir selbst
Weil du tief in
Dir noch an die
Ganz große unendliche
Ewige Liebe
Glaubst und nur
Lebst um sie zu finden
Weil deine Gedanken
In Sphären kreisen
Die anderen verschlossen
Sind die Welt
In der Träume entstehen
Weil du trotz
Allem so viel
Zu geben hast
Weil du mir
Dein Leben zeigst
Deine Verletzlichkeit
In jeder deiner Gesten
In jedem Wort
Das du sprichst
Preisgibst und
Einen Teil von
Dir in meine
Hände legst
Zerbrechlich wie
Hauchdünnes Glas
Weil deine Seele
Zart und verletzlich
Ist und du
Wunden trägst
Die selbst mit
Den Jahren nicht
Verheilt sind
Ein Zauberer bist
Du unerwartet
In mein Leben
Getreten und meine
Augen sehen Dinge
Die sie vorher
Nicht sahen
Es erfüllt mich
Mit Schmerz dich
So leiden zu sehen
So viele Dinge
Gedanken und Trost
Habe ich für dich
Kann ich dir
Aber nicht geben
Weil du erst
Erwachen musst
Sehen musst du
Lernen und spüren
Dass Hände auch
Heilen können
Es gibt mehr für
Dich als Leid
Und Einsamkeit
Eine andere Welt
Wartet auf dich
Das Tor steht
Schon offen...
Zaubere...
11. September 1998
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