Rotes Feuer
Das Inferno unaufhaltsam
Glühendes Herz
Bald brennst du lichterloh
Doch in der Seele
Herrscht eisige Stille
Ruhig liegt der blaue See
Die Kälte schneidet
Und unter des Spiegels Oberfläche
Tobt ein Sturm
Groß und gewaltig
Reißt schonungslos alles mit sich
Wunden klaffen auf
Und bluten schweigend
Die Schreie erstickend
Das Herz trifft ein Dolch
Aus Kristall
Die Flammen wüten
Das Eis schmilzt
Gleichsam das Feuer verlöschend
Sieger ist keiner
Was bleibt ist ein rauchender Krater
Der Ungewissheit
Und des Zweifels
Der den Glauben an mich selbst verschlingt
15. September 1998
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