verwundet in zahlreichen Kämpfen
die Narben kann ich nicht mehr zählen
zu viele blutige Striemen
zerbrochene Seele
die Tränen längst verbraucht
und der nicht enden wollende Schmerz
raubt mir den letzten Rest
an Kraft der mir noch geblieben ist
es ist vorbei
denn diese Wunden heilen nicht
diese Narben verblassen nicht
zu schwach bin ich
um noch einmal aufzustehen
zu spät
die Rose ist verblüht
20. Oktober 1998
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